• Jonnas und Joris´ Blog

    Jonnas und Joris´ Blog

    hier schreibt Jonna über ihre neuesten Erlebnisse und Joris berichtet über Sensationelles, Ungewöhnliches und Interessantes aus der ganzen Welt ...

Rosenplatzschule

Gestern fand bei schönstem Frühlingswetter eine Demonstration gegen Rassismus statt. Organisiert von drei vierten Klassen der Rosenplatzschule, ihrer Religionslehrerin Frau Schick und Steffen Oetter vom Verein für Soziale Kommunikation. Joris und ich sind auch mitgelaufen. Es war eine tolle Veranstaltung! Und  echt super, was die Kinder auf die Beine gestellt haben. Transparente auf denen zu lesen war, Wir sind gegen Gewalt  oder Wir sind für Gleichberechtigung. Alle waren mit Eifer dabei, zumal ihre Aktion auch gleich auf Video festgehalten wurde. So – und das finde ich echt gut – haben sich alle mit dem Thema Unterdrückung und Rassismus auseinander gesetzt und zusätzlich  mit technischen Dingen und Medienarbeit.  Respekt für die kleinen Regisseure. Das Ergebnis erfahren wir dann später auf unserer Homepage. Ich freue mich schon darauf! Und bin riesig gespannt. 
Habt alle ein schönes Wochenende. Es grüßen Joris und

Eure Jonna

Rapper für unsere Zukunft

Ich habe in den Nachrichten  den Rapper Xiuhtezcatl Martinez gesehen und gehört. Nicht nur, dass er umwerfend gut aussieht mit seinem langen Haar, nein, er hat Mut und echt gute Sachen gesagt. Seine Worte und seine Musik beeindrucken. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund und fordert von den Politikern – jetzt von Trump – sich für die Umwelt einzusetzen. Im Lied singt er kämpferisch "Die Erde ist unsere Mutter, wir werden nicht noch eine haben." Ich hoffe, dass seine Botschaft viele Menschen erreicht. Jüngere und ältere und vor allen Dingen die Politiker, die etwas ändern müssen.  Xiuhtezcatl Martinez Engagement ist überzeugend. Toll, dass er sich für unsere Zukunft einsetzt und dadurch unserer Generation eine Stimme gibt. Wir sind zu jung, um wählen zu dürfen aber alt genug, um uns um unsere Zukunft zu sorgen. Danke an Xiuhtezcatl Martinez und an seine Entschlossenheit, Politiker wachzurütteln.

Eure Jonna  

Vulkane

Höchster Vulkan Europas, der Ätna, Sizilien, ist wieder mal aktiv und spuckt  Lava und Asche.

Vulkane gibt es über und unter dem Meeresspiegel.

Mauna Loa, weltgrößter Vulkan, Hawaii, vom Meeresboden (!) aus gerechnet, ist fast 10.000 Meter hoch.

Ojos del Salado, zwischen Chile und Argentinien, welthöchster Vulkan, gemessen ab Meeresspiegel, fast 6900 Meter

Erdplatten, die aneinander reiben und untereinander abtauchen, erzeugen Bruchstellen. Superheißes Magma aus dem Erdmantel und aus den Tiefen der Erdkruste drückt an die Oberfläche.

Hotspot-Besonderheiten, unterhalb von Hawaii zum Beispiel, ist der Erdmantel tierisch heiß, Magma bricht direkt durch die Erdkruste, ein Vulkan entsteht.

Temperatur im Erdmantel: unvorstellbare 1500 bis 3000 Grad Celsius

Vulkane finde ich megainteressant, gefährlich und unberechenbar.

Euer Joris

Schirmherrin Frau Breschkai

Am Freitag fand im Osnabrücker Friedenssaal die feierliche Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Die Worte der Schirmherrin Ferhad Breschkai, die extra aus Berlin anreiste, fand ich toll. Ihre Botschaft ist: Migranten sind nicht Teil des Problems, sondernTeil der Lösung. Frau Breschkai macht Mut, weg zu gehen von Zuschreibungen wie die Deutschen, die Juden, die Katholiken. Es gibt so sehr viele Identitäten, erklärt sie, und damit verbunden sehr viele Gemeinsamkeiten. Ich habe das so verstanden: Austausch über Kinder, Familie, aber auch über  Krankheiten, Sorgen, über den Wunsch nach Frieden, nur um Einiges zu nennen, was Menschen beschäftigt, verbindet. Und sich darauf zu besinnen, schafft Gemeinsamkeiten im Alltag. Unwichtig sind dann Geburtsland und Religion.
Ich habe Frau Breschkai gerne zugehört. Lobende Worte fand sie auch für den Rapper Mustafa Jafari und für die Gruppe Zacusca.
Ich werde Frau Breschkai anschreiben. Vielleicht hat sie Lust etwas für unsere Homepage zu schreiben. Drückt mal die Daumen, wünscht sich

Eure Jonna

Weltfrauentag

Heute ist Internationaler Frauentag. Unsere Freundin Julia aus Sri Lanka schreibt: "Mädchen von heute sind die Frauen der Zukunft! Aus diesem Anlass gratulieren wir allen kessen Mädels und wunderbaren Frauen auf dieser Welt zum Internationalen Frauentag. Lebt, lacht, lernt und liebt, wie ihr es für richtig haltet! Denn eine Sache ist ja wohl klar: Die Welt wäre soooooo langweilig ohne Frauen ...“
Der Weltfrauentag am 8. März geht zurück auf einen Brand in einer amerikanischen Fabrik. Dort starben 129 Arbeiterinnen, nachdem sie sich für mehr Rechte für Frauen stark gemacht hatten.
Im Artikel 3 des Grundgesetzes heißt es eindeutig: Männer und Frauen sind gleichberechtigt! Aber das war nicht immer so. Früher galten Männer mehr als Frauen. Frauen hatten kein Recht auf Bildung und Beruf, waren abhängig von ihrem Ehemann, durften nicht wählen, sondern sollten sich doch bitte um Kinder und Haushalt kümmern. Seit damals hat sich viel getan. Zum Glück. Diese Ungerechtigkeiten, über die wir eigentlich lachen sollten, wenn sie nicht so traurig wären, gibt es nicht mehr. Aber wisst ihr, dass die Forderung von 1911 nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit noch nicht erfüllt wurde? Frauen arbeiten für weniger Geld als Männer. Und das seit über 100 Jahren.  Also, es gibt noch viel zu tun, Mädels.

Eure Jonna